Hefti, David Philip
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David Philip Hefti, Gewinner des George Enescu Wettbewerbes für Komposition, hat als vielseitiger Musiker bereits die grossen internationalen Bühnen betreten. Sein beachtliches Oeuvre reicht von der Kammermusik über Ensemblekompositionen bis hin zu Werken für Orchester.
Wolfgang Amadeus Mozart:
Drei langsame Sätze und dreistimmige Fugen KV 404a,
eingerichtet für Klarinette, Bassetthorn und Bassklarinette von David Philip Hefti
Notenausgabe:
- I.Adagio und Fuge in F-Dur
nach Fuga Nr. 13 in Fis-Dur BWV 882 (WK II) von J. S. Bach
- II.Adagio und Fuge in d-moll
nach Fuga Nr. 8 in dis-moll BWV 853 (WK I) von J. S. Bach
- III. Adagio und Fuge in f-moll
nach Fuga Nr. 8 von W. F. Bach
ISMN M-2054-0250-1 (siehe Online-Shop)
Als Vorlage zu dieser Transkription diente mir Mozarts KV 404a mit dem Titel "Sechs langsame Sätze und dreistimmige Fugen" für Streichtrio mit der Besetzung Violine, Viola und Violoncello. Aus diesen sechs Werken habe ich drei ausgewählt und transkribiert, die sich am besten für ein Klarinettentrio mit Klarinette, Bassetthorn und Bassklarinette eignen. Es sei darauf hingewiesen, dass nur die Adagio-Sätze aus Mozarts Feder stammen. Die Fugen sind Kompositionen von Johann Sebastian Bach resp. Wilhelm Friedemann Bach und wurden von Mozart lediglich in die passende Tonart transponiert. Die Angaben zu Dynamik und Artikulation sind nicht von Mozart und daher als Vorschläge zu betrachten.(David Philip Hefti)
Besetzung: Klarinette, Bassetthorn, Bassklarinette
Dauer: 25 min.
Arrangiert im Jahre: 2001
Gewidmet: Meinen Eltern im Dezember 2001
Verlag: Wolfgang G. Haas-Musikverlag Köln e. K.
(David Philip Hefti)
Johann Sebastian Bach: aus dem "Musikalischen Opfer" BWV 1079, eingerichtet für Klarinette, Bassetthorn und Bassklarinette von David Philip Hefti
Notenausgabe:
- 1. Canon a2 cancricans
- 2. Canon a2 per motum contrarium
- 3. Canon a2 per augmentationem, contrario motu
- 4. Canon a2 per tonos
- 5. Fuga canonica in epidiapente
- 6. Ricercare a3
ISMN M-2054-0114-6 (siehe Online-Shop)
Das musikalische Opfer (BWV 1079) verdankt seine Entstehung dem Besuch Johann Sebastian Bachs am Preussischen Hof Friedrichs II., an dem sein Sohn Carl Philipp Emanuel als Cembalist wirkte. Der König konfrontierte Bach mit einem selbst komponierten Thema - dem "Thema Regium" - und bat ihn, das Thema kontrapunktisch auszuarbeiten. Das Resultat waren zwei Fugen (eine drei- und eine sechsstimmige), eine Triosonate und zehn Kanons, die 1747 als musikalisches Opfer erschienen.
Aus dem musikalischen Opfer habe ich sechs Werke transkribiert, die sich am besten für die Trio-Besetzung mit Klarinette, Bassetthorn und Bassklarinette eignen; es sind dies fünf Kanons und die dreistimmige Fuge, das Ricercare a3. Ich habe die Besetzung aufgrund der Homogenität dreier Klarinetten und des Tonumfanges der einzelnen Instrumente gewählt.
Es ist bekannt, dass J. S. Bach Ausgangspunkt für die meisten Komponisten war, die nach ihm folgten. Es ist aber sehr erstaunlich und zeugt vom Genie Bachs, dass sich sogar die zweite Wiener Schule (ca. 200 Jahre nach Bach!) um Arnold Schoenberg auf Bach bezieht. Dies zeigt sich sehr deutlich in den Kanons der vorliegenden Ausgabe, in welchen typisch serielle Kompositionstechniken verwendet werden: Krebs, Umkehrung und Augmentation-Diminution. (David Philip Hefti)
Besetzung:
Klarinette, Bassetthorn, Bassklarinette
Dauer:
16 min.
Komponiert im Jahr:
Ostern 2000
Tonträger:"Counterpoints" (Swiss PAN 51.701)
ENSEMBLE CLARINO
Verlag:
Wolfgang G. Haas-Musikverlag Köln e. K.
Uraufführung:
19. November 2000
Valkoinen Sali, Helsinki (Fi)
ENSEMBLE CLARINO
David Philip Hefti,
Valentin Vogt,
Valentin Wandeler
Kontakt zum Bearbeiter: info(at)philip-hefti.ch
(David Philip Hefti)
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