Leschetizky, Theodor
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Leschetitzky,Theodor 1830-1915
-Andante-Finale für die linke Hand (Muth), Op.013
Leschetitzky-Klavierwerk Nr.1
ISMN M-50000-398-4
(Rezension)
Der Autor ist als führender Klavierpädagoge des
19. Jahrhunderts allgemein bekannt. Seine rund 80
Klavierstücke werden zwar von Hugo Riemann noch lobend
erwähnt, sind aber völlig in Vergessenheit geraten. Die
vorliegende Paraphrase auf das Finale des zweiten Akts von
Donizettis «Lucia di Lammermoor» muss da eigentlich als
Kuriosum gewertet werden. Was bewog ihn wohl, diese in
breitem, sattem Belcanto angelegte Musik ausgerechnet für
eine Hand allein zu transkribieren? Die üppige Akkordik
bedingt ein ständiges Arpeggieren und die vielen eingestreuten
Figurationen beschweren den Satz über Gebühr. Eine
zweihändige Fassung ergäbe da viel befriedigendere
Lösungen. Der Grund mag in einer pädagogischen Zielsetzung
liegen: Er wollte eine Klavier-Kantabilität fordern, die sich
über das ganze Flitterwerk machtvoll und tragend
durchzusetzen vermag. Das bedingt freilich ein sehr
hochstehendes Differenzierungsvermögen und eine ausgereifte
Technik. Voilà. (Klaus Wolters, SMZ 1/2002, P. 30)
Piano Works
revised and edited by Burkhard Muth
Volume 1
Andante Finale op. 13 for the left hand
ISMN M-50000-398-4
2000 Wolfgang G. Haas-Musikverlag Köln e.K.
I
Volume 2
Three easier pieces
1. Motif Finlandais
2. Méditation op. 19 Nr. 4: Berceuse
3. Méditation op. 19 Nr. 6: Consolation
ISMN M-2054-0215-0
2002 Wolfgang G. Haas-Musikverlag Köln e.K.
Volume 3
Le doux Rêve / Barcarolle napolitaine
From: Six Méditations op. 11
1. Le doux Rêve op. 11 Nr. 1
2. Barcarolle napolitaine op. 11 Nr.4
ISMN M-2054-0306-5
2002 Wolfgang G. Haas-Musikverlag Köln e.K.
Volume 4
Hommage à Chopin
From: Contes de Jeunesse. Suite de Morceaux op. 46
Hommage à Chopin op. 46 Nr. 9 (à Monsieur I. J. Paderewski)
ISMN M-2054-0459-8
2003 Wolfgang G. Haas-Musikverlag Köln e.K.
(Rezension)
Theodor Leschetizky: Hommage à Chopin
Der Name des Autors Leschetizky ist erhalten geblieben als
der eines führenden Pädagogen des 19. Jahrhunderts mit einer
bahnbrechenden, eigenen Methodik des Klavierspiels.
Dass er aber auch ein 49 Opuszahlen umfassendes Klavierwerk
hinterlassen hat, wird kaum mehr wahrgenommen.
Adolf Ruthardt nennt (1914) noch mehrere Werke und hebt in
seiner Wertung von Contes de Jeunesse op. 46 das vorliegende
Stück als «das beste und glänzendste der Sammlung» hervor.
Von Chopin ist in diesem ziemlich weit gedehnten Satz
allerdings nicht gar viel zu spüren. Doch es fällt eine ganz
eigenwillig gestaltete Pianistik von recht hohem Niveau und
farbiger Harmonik auf, womit die Neuausgabe des Werkes mit
Überzeugung begrüsst werden darf. (Klaus Wolters in SMZ,
1/2005).
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