Campra, André

4 Dezember 1660 – 29 Juni 1744)

camp


Die tragédie lyrique „Idomeneus“; wurde am 12. Januar 1712 in, der Académie Royale de musique in Paris zur Uraufführung gebracht. Die Tragédie lyrique oder Tragédie en musique ist eine spezifisch französische Operngattung des späten 17. und 18. Jahrhunderts. Als Begründer der Tragédie lyrique kann man Jean-Baptiste Lully betrachten, der diese Form in den 1670er Jahren zusammen mit seinem Librettisten Philippe Quinault in eine Form entwickelte, die sich im Wesentlichen weit ins 18. Jahrhundert hinein hielt. Sie speiste sich aus Elementen des ballet-de-cour, der Pastorale und des Maschinentheaters. Die Aufführung einer ragédie lyrique war ein Spektakel, an denen viele Kunstformen beteiligt waren: neben der Musik und der Dichtung waren dies das Ballett, die Kostüme, die Bühnenbilder. Diese prunkvolle höfische Operngattung wird abgegrenzt zum eher bürgerlichen Drame lyrique im Vorfeld der französischen Revolution.

Das Rigaudon: Chor, Triumph stammt aus dem 4. Akt des Werkes Idomeneo und bringt die festliche Stimmung durch das “Allegro maestoso” zum Ausdruck: “Sie gewinnen durch die Liebe einen unsterblichen Sieg"
Dieses Werk eignet sich auf Grund der ungemein festiven Stimmung für Festliche Ereignisse,

André Campra
Aus «Idoménée» Rigaudon
Bearbeitung für 2 Trompeten in C/B und Keyboard (B.C.)
ISMN M-2054-1601-0


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