Danzi, Franz

15.06.1763 - 13.04.1826

Danzi, Franz


Als Sohn eines italienischen Violoncellisten wurde Franz Danzi wie auch seine Schwester Franziska Dorothea Danzi zunächst von seinem Vater Innocenz Danziin und Georg Joseph Vogler unterrichtet. Bereits 1778 wurde er Mitglied der kurfürstlichen Kapelle Mannheim. Nachdem die kurfürstliche Kapelle nach München verlegt worden war, übersiedelte auch Danzi 1783 dorthin als Nachfolger seines Vaters (als 1. Cellist). 1790 heiratete er die Sängerin Maria Margarethe Marchand, mit der er bis 1796 als Mitglied einer Operntruppe nach Leipzig, Prag, Venedig und Florenz zog. Seit 1798 wirkte er als Vizekapellmeister in München. Nach dem Tod seiner Frau am 11. Juli 1800 zog er sich mehrere Jahre von öffentlichen Tätigkeiten zurück. Von 1807 bis 1812 war er Hofkapellmeister und Abteilungsleiter für Blasinstrumente am späteren Königlichen Konservatorium in Stuttgart. Ab 1812 bis zu seinem Tode wirkte Danzi als Hofkapellmeister in Karlsruhe.

Als Dirigent setzte Danzi sich für das Schaffen seines Freundes Carl Maria von Weber ein, den er auch kompositorisch beeinflusste. Stilistisch ist er als einer der Wegbereiter der Romantik anzusehen.

Zwei Messen:

  • Messe in B-Dur
    für vierstimmigen Chor (S.A.T.B.), Orgel
    (Wißkirchen)
    ISMN M-50000-102-7 Partitur
    ISMN M-50000-103-4 Chorpartitur

  • Messe in G-Dur
    für vierstimmigen Chor (S.A.T.B.),
    2 Hörner, 2 Violinen, 2 Violen, Violoncello, Kontrabass, Orgel
    (Wißkirchen)
    ISMN M-50000-252-9 Partitur
    ISMN M-50000-253-6 Chorpartitur
    ISMN M-50000-254-3 Vl/2, Va,Vc,Kb
    ISMN M-50000-254-3 Hörner (2)
    ISMN M-50000-254-3 Orgel


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