Fellenberg, Reinhold
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Reinhold Fellenberg wurde am 20. Juni 1848 in Freystadt (Niederschlesien) geboren und starb am 6. Juli 1912 in Bad Godesberg (bei Bonn). Im Jahre 1888 kam Reinhold Fellenberg aus Gleiwitz. (Schlesien) nach Köln, um beim 8. Kürassier-Regiment in Köln-Deutz die Stelle des Stabstrompeters einzunehmen. Angeregt vom rheinischen Frohsinn komponierte er schon bald - neben Militärmärschen - zahlreiche Karnevals- und Büttenmärsche, von denen das Trio des Roten Funken-Marsches "Ritsch, ratsch de Botz kapott..." sein bekanntestes Werk geworden ist und viele hundert mal, jedes Jahr im Karneval, intoniert wird.
- „Der Trompeter von Köln“ für Kornett (Trompete), Piano
herausgegeben von Wolfgang G. Haas
ISMN M-50000-726-5
In den geruhsamen Jahrzehnten vor der Jahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg ist das gesellige und gesellschaftliche Leben ohne die Kölner Militärkapellen kaum denkbar. Es war eine Zeit ohne Radio, Lautsprecher und ähnlichem. Selbst das Grammophon war erst im Aufkommen, aber für die Allgemeinheit viel zu teuer. Aber man war musikhungrig!
Es waren nicht nur die Infanterie-Kapellen mit ihrem, auf vierzig Mann verteilten, breit gefächerten Instrumentarium, die beim Marsch durch die Stadt die Menschen zusammenlaufen, mitmarschieren und mitsingen ließen, oder die fünfundzwanzig Mann starken Kapellen der Fußartillerie oder Pioniere, es waren die berittenen Kapellen, vor allem die der Kavallerie, die sich größter Beliebtheit erfreuten. Das hieß für Köln: die 8. Kürassiere in Deutz!
Pferdegetrappel, hundertfältig klappern die Hufe über das Pflaster, hundertfältig aber bricht sich auch das Trompetengeschmetter in den engen Straßen an den Häusern. Fenster werden geöffnet, Mädchen laufen kichernd zusammen, und die Jugend umsäumt das Trompeterkorps. Freude wohin man sieht.
Auf mächtigem Ross der Kesselpauker, bewundert und bestaunt, wie er schneidig die Paukenschlegel schwingt, mal auf die eine, dann wieder die andere Pauke schlagend. Rechts und links des Pferdehalses hängen die kupfernen Kesselpauken mit kostbarem farbigem Wappenbehang! Der Kesselpauker ist der Schwarm der jungen Mädchen und der Traum der Jungen! Dann kommt der Stabstrompeter, an langer dicker Kordel hat er seine Trompete auf den rechten Oberschenkel gestützt, dicht hinter ihm sein Trompeterkorps von etwa fünfundzwanzig Mann, zu vieren nebeneinander auf gut zugerittenen Pferden. Der Stabstrompeter! Fast zwanzig Jahre war es Reinhold Fellenberg, der im Oktober 1888 aus dem schlesischen Ratibor nach Deutz kam und durch die Straßen Kölns ritt. Sah er bei einem solchen Ritt einen Karnevalspräsidenten am Fenster, hob er seine Trompete, und sein Musikkorps intonierte einen Büttenmarsch oder einen Karnevalswalzer und die Zuschauer am Straßenrand begannen zu schunkeln! Musikprofessor Paul Mies, ein Urkölner, schrieb einmal: »Als die Preußen nach Köln kamen, waren sie sehr unbeliebt, aber mit der Musik haben sie das kölnische Gemüt gewonnen.« Die zahlreichen, in Köln so populären Militärkapellmeister, die übrigens alle für drei Jahre die Berliner Musikhochschule besucht haben mußten, waren wahre Meister ihres Fachs: klassische, Unterhaltungs- und Karnevalsmusik boten sie in bunter Folge ihrem Publikum. Viele komponierten, und unter diesen war einer der größten der bis heute unvergessene Reinhold Fellenberg! Mehr als 125 Werke weist sein Musiknachlass auf: Walzer, Märsche, Büttenmärsche, Mariechentänze, nicht zu vergessen die getragenen Charakterstücke, die er vor einem schweigenden, hingerissenen Publikum auf seinem Piston blies. Man muss sich in das Musikempfinden der Zeit hineindenken: das Publikum verlangte Seele, Melodie und Gefühl. Lieder und Balladen wurden vertont. Seine Kompositionen, deren Titel schon etwas über die gefühlvolle Art des Musikstückes aussagen, wie »Idylle«, »Ein Tänzchen im Försterhaus«, »Oh wie schön ist Gottes Garten« oder »Wenn die Nacht in süßer Ruh«, ergriffen die Zuhörer, die im Programm die Texte zu den Pistonsoli verfolgten. Und diese Texte waren oft von bekannten Dichtern verfasst, aber auch von so musisch begabt - begeisterten Männern wie dem späteren Karnevalspräsidenten Fritz Maaß.
»Nahm Fellenberg das Piston in die Hand, dann war alles Ohr. Das begeisterte Publikum wurde nicht müde, dem beliebten Stabstrompeter, dessen kräftige Gestalt mit wallendem Vollbart etwas Imponierendes hatte, zuzuhören. Seine Kapelle hatte er vorzüglich geschult . . .«‚ so lautete einst eine Pressestimme. Die »Grevenbroicher Zeitung« berichtet am 24.6.1896 von einem Konzert »Die Leistungen der vollzählig erschienenen Deutzer Kürassier-Kapelle, unter Leitung des Kgl. Musik-Dirigenten Reinhold Fellenberg, waren derart, dass der Beifall des Publikums nach manchen Vorträgen geradezu stürmisch war. Dieser bezieht sich namentlich auf die Soli des Korpsleiters Fellenberg, der auf dem Kornett à Piston eine solch meisterhaft virtuose Behandlung des schwierigen Instruments zeigte und andererseits eine solche Gefühlsinnigkeit und Beseelung, gepaart mit wuchtiger Kraft, in seine Solovorträge, meist eigene tief empfundene Kompositionen, hineinlegte, dass er damit den durch solche Bravourleistungen bis zur Begeisterung gestiegenen Beifall der Konzertteilnehmer hervorrief. Alle Musikstücke des ausgewählten Programms fanden eine so befriedigende Wiedergabe, daß es dem Berichterstatter schwer fällt, das eine oder andere rühmend hervorzuheben.«
Im Kasino der »Kölsche Funke rutwieß vun 1823 e.V«, den Nachfolgern der alten Kölner Stadtsoldaten, hängt heute noch ein großes Bild von »Papa Fellenberg«, wie er volkstümlich genannt wurde. Denn wo der Funkenmarsch ertönt mit seinem Trio ». . . Ritsch, ratsch de Botz kapott«, da ist auch Reinhold Fellenberg gegenwärtig. Er komponierte dieses Trio zum Funkenmarsch, den in den Neunziger Jahren »Jodokus Fleutebein«, zu einem Text des Hoteliers (Dom-Hotel) Adolf Metz, den Funken widmete. Jodokus Fleutebein, Pseudonym von Hermann Kipper, Musikreferent mehrerer Kölner Zeitungen und Gesangslehrer am alten Marzellengymnasium, aus dessen Feder in Worten und Noten in seiner Wahlheimat Köln (er war in Koblenz geboren) so mancher Schatz floss.
Dem Kölner Karneval hatte sich Reinhold Fellenberg mit Leib und Seele verschrieben. Stets ritt er mit seinen Mannen vor dem Wagen des Prinzen Karneval, oft in herrliche mittelalterliche Gewänder gekleidet. Eine prächtige farbige Darstellung finden wir auf dem Gemälde von Wilhelm Schreuer »Rosenrnontagszug am Marsplatz«.
Beim Durchblättern des Fellenberg-Nachlasses ergibt sich ein Bild erstaunlicher Vielfältigkeit, bei wieviel Karnevals-Gesellschaften und bei wie vielen sonstigen Veranstaltungen seine Kunst gefragt war. So spielte er beim »Carnevalistischen Reichstag« im Kaisersaal in der Hahnenstraße, bei der Kölner Narrenzunft im Hotel Fränkischer Hof, beim »Carnevalistischen Sprechsaal« im Maurischen Tempelsaal, Vor den Siebenburgen, beim Festbankett zu Ehren des Prinzen Karneval, bei der Deutzer Karnevalsgesellschaft, bei den Roten Funken, bei den Blauen Funken und bei der »Großen Carnevalsgesellschaft«. Er spielte beim Stiftungsfest des »Pionier-Verein Köln, Deutz und Umgebung«, beim Festessen des »Vierzehnten Rheinischen Bundesschießens zu Köln«, in Kaldenkirchen, bestritt er 1893 das »Fest-Concert zur Feier des 50jährigen Bischofs-Jubiläums unseres Hl. Vaters Papst Leo XIII«. Er führte die Tafelmusik aus beim Galadiner im Großen Gürzenich-Saal anlässlich der Einweihung der neuen Hauptpost »in Anwesenheit Seiner Excellenz, des Herrn Staatssekretärs v. Stephan«, er übernahm den musikalischen Teil beim »Humoristischen Festabend zu Ehren des Männergesangvereins ARlON aus New York« am Sonntag, dem 31. Juli 1892, im Großen Gürzenich-Saal, ebenso beim Festprogramm zum »4. Stiftungsfest des Radfahrer-Vereins COLONIA« am 5. Dezember 1891, bei den Gesellschaftsabenden des »Kölner Liederkranz«, bei der Kochkunstausstellung, beim »Deutzer Krieger-Verein-Kegelclub«, bei der Delegierten-Versammlung der »Ziegelei-Berufsgenossenschaft«, 1889 bei der Einweihung der Petersberg-Zahnradbahn, bei unendlich vielen »Stiftungsfesten«, grünen, silbernen und goldenen Hochzeiten, bei Einweihungsfeiern von Hotels und Gaststätten. Im Juli 1896 nahm, von Berlin kommend, der chinesische Staatsmann und Vizekönig Lihungtschang für einige Tage im Dom-Hotel Wohnung. Von hier aus begab er sich zu einer fröhlichen Dampferfahrt nach Königswinter und ins Siebengebirge. Die Bordmusik zu diesem ersten Zusammensein von Chinesen und Rheinländern stellte - Reinhold Fellenberg. Man verlieh ihm den Orden zum »Großen Drachen«. Und ebenso erfreuten die Klänge der Kürassier-Kapelle bei einem Ständchen im Juli 1900 den Schah von Persien, und auch von ihm trug Fellenberg einen Orden an seiner langen Ordensschnalle.
Eines sollte man nicht vergessen bei der Betrachtung dieses Lebensweges, nämlich den Fleiß des Musikmeisters! Die täglichen Proben mit der Kapelle, der tägliche militärische Dienst, der oft früh um vier schon begann. Bei eigenen oder neuen Kompositionen mussten die Stimmen für die einzelnen Instrumente von ihm selbst geschrieben werden, für 25 bis 28 Mann. Kavalleriemusik hat eine reiche Blechbesetzung. Jeder Musiker spielte zwei, wenn nicht drei Instrumente. Im Handumdrehen war aus dem Kavallerie-Musikkorps ein Opern- oder Sinfonie-Orchester entstanden mit Violinen, Violoncello, Flöte, Oboe und Klarinette. Reinhold Fellenberg war beispielsweise ein großer Violinvirtuose.
Verfolgen wir den Lebensweg des 1848 im niederschlesischen Freystadt, einer Kreisstadt im Regierungsbezirk Liegnitz, geborenen Reinhold Fellenberg: Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts hatte das Städtchen nur etwa 4000 Einwohner, und der Haupterwerbszweig war die Tuchweberei und Strumpfstrickerei. Reinholds Vater war der Webermeister Carl August Fellenberg. Von der Mutterseite ist ihm die Musik in die Wiege gelegt, der Bruder der Mutter ist der Stadtmusikus in Freystadt, und bei ihm erhält er mit neun Jahren den ersten Unterricht in Violine und Trompete. Noch nicht elfjährig, im Jahre 1859, bläst er in einem Ausflugslokal seiner Heimatstadt, der »Röselei« sein erstes Solo nach der getragenen Melodie des Gumprechtschen Liedes »Hab dich nur allein....«. Beim Freystädter Kantor erhält er Unterricht in der Theorie der Musik, und mit fünfzehn Jahren reist er mit Kapellmeister Benjamin Bilse aus Liegnitz. Diese Tourneen führen ihn nach Berlin und sogar nach St. Petersburg. Mit achtzehn Jahren ist er »Solo-Flügelhornist« in der Kapelle des Infanterie-Regiments Nr.59 in Glogau. Wenige Tage vor Kriegsausbruch 1870 heiratete er hier Marie Auguste Milke. Mit seiner Kapelle erlebt er den Krieg und marschiert durch das Elsass und Frankreich. Die Gefechtsspangen seiner »Kombattanten-Medaille« zeigen die Namen Weißenburg, Wörth, Sedan, Mont Valöfrien, Paris. Ob ihm die langen Märsche zuviel waren, wir wissen es nicht. Aber nach dem Kriege sehen wir ihn in Münster als »Kornettist« bei den 4. Kürassieren. Von hier aus besucht er für drei Jahre die Königliche Hochschule für Musik in Berlin - mit Erfolg, denn am 7. August 1877 wird er zum Stabstrompeter beim Ulanen-Regiment Nr.2 in Ratibor in Oberschlesien ernannt. Auch hier pflückt der begabte und einfallsreiche Musiker reichen Lorbeer. Um 1880 komponiert er für sein Regiment einen Galoppmarsch, der später in die Heeresmarschsammlung aufgenommen wird, eine Sammlung von Militärmärschen ursprünglich nur für die Preußische Armee, die 1817 König Friedrich Wilhelm III begründete. Eine hohe Auszeichnung!
Reinhold Fellenberg, der immer heitere Schlesier, war erst in Köln richtig in seinem Element, wohin er im Oktober 1888, als Stabstrompeter des Kürassier-Regiments Nr. 8 in Deutz gelangte. Leicht hat er es sicherlich am Anfang nicht gehabt, war doch sein Vorgänger Gustav Petrowsky, ein pommerscher Handwerkerssohn, der mehr als zwanzig Jahre die Kürassier-Kapelle in Köln dirigierte, nicht nur eine elegante Erscheinung, sondern auch ein überaus einfallsreicher Karnevalskomponist, verehrt von einem großen Publikum. Kein Jahr war vergangen, in dem nicht Petrowsky mit neuen, begeisternden Karnevalsmelodien hervorgetreten wäre. Aber Reinhold Fellenberg war knapp ein Vierteljahr in Deutz bzw. in Köln, da erklang 1889 sein »Carnevalsmarsch« mit dem Titel »Je toller, je besser«. Das Eis war gebrochen, und es erklang alljährlich ein neuer Marsch: »Carnevals-Damen-Marsch« 1890, »Präsident Peter Prior-Marsch« (Präsident Peter Prior der Karnevalsgesellschaft »Großen«) 1891, 1892 der »Cölner Seehafen-Marsch«, z.B. 1895 »Kölle bliev Kölle« usw. Auf einen Text von Wilhelm Millowitsch, dem Großvater von Willy Millowitsch, komponierte er ein Karnevalslied mit dem begeistert gesungenen Refrain „Do ha‘mer der Rähn," Aber auch abseits des Karnevals schätzte man Fellenberg’sche Musik!
Meisterhaft brachten seine Musiker die Ouvertüren zu Bizets »Carmen« oder Thomas »Mignon« oder die zur »Stummen von Portici« von Auber zu Gehör, Rossinis Melodien oder Offenbachs »Schöne Helena« rissen sein Publikum zu wahren Temperamentsausbrüchen hin.
Außer mehreren Töchtern wurde ihm 1873, als er bei den Münster‘schen Kürassieren stand, sein Sohn Karl geboren. Auch ihm lag die Musik im Blut, denn mit zehn Jahren schon blies er vor seines Vaters Kapelle, gekleidet in die Ulanenuniform des Regiments, einige Pistonsoli in Ratibor, von einem dankbaren Publikum mit großem Beifall belohnt. Achtzehnjährig trat Karl Fellenberg in seines Vaters Kapelle in Deutz ein - und so musizierten Vater und Sohn zusammen, ein seltenes Geschick. In dem schönen, hochgelegenen Ausflugslokal »Nippeser Volksgarten« (in Köln), wo an schönen Sommertagen die Kürassiere ihre Melodien erklingen ließen 1898/99 besuchte er mit Erfolg die Kgl. Hochschule für Musik in Berlin, wo sein Lehrer der berühmte Professor und Pistonvirtuose Julius Koseck war.
Der Abschied
Am 31. Oktober 1906 fand im Stapelhaus vor einem über tausendköpfigen Auditorium mit dem gesamten Offizierskorps des Kürassier-Regiments das Abschiedskonzert Reinhold Fellenbergs nach vierzig Dienstjahren statt!
Das Konzert-Programm wurde traditionsgemäß in drei Teile gegliedert.
Im I. Teil standen neben der Ouvertüre zur Oper "Die lustigen Weiber" von Otto Nicolai auch Werke Fellenberg.
Der Zweite Teil wurde mit einer Fellenbergischen Cornett-Solo-Einlage "Der Trompeter von Köln", Reinhold Fellenberg, der Solist, programmiert.
Teil III brachte die Vorstellung seines Nachfolgers, Fellenbergs Schwiegersohn Karl Schmidt, der sich mit der Fantasie "Erinnerungen an Prag" von Theodor Hoch, vorstellte. Das Konzert wurde mit Fanfaren für altdeutsche Feldtrompeten und Pauken, beendet.
Und so schrieb die KÖLNISCHE ZEITUNG: »Den Mittelpunkt der Ehrungen bildete die von köstlichem Humor gewürzte, tiefgreifende Rede des Präsidenten der Großen Karnevalsgesellschaft Wilhelm Wildt, der in Fellenberg einen tapferen Kriegsmann, begeisterten Künstler und vortrefflichen Menschen feierte, seine volkstümliche Beliebtheit und seine Verdienste um das Kölner Leben in hellen Tönen schilderte.«
Bei dieser Gelegenheit gereichte es dem alten Herrn zur Freude, als Nachfolger für die Musik des Deutzer Kürassier-Regiments seinen, in Stettin geborenen Schwiegersohn1 Karl Schmidt (1873-1939), vorzustellen.
In einem schönen eigenen Haus in Bad Godesberg, das weithin sichtbar die Inschrift trug »Der Trompeter von Cöln«, verlebte Reinhold Fellenberg seinen Lebensabend. Aber Karneval zog es ihn nach Köln. Dann stand er auf dem Balkon des Café Bauer in der Hohe Straße und schmetterte, umjubelt von jung und alt, seine Soli, wenn der Zug kam!
Der Unterzeichnende bedankt sich herzlich bei der Familie Steingass, mit der er seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist und durch die er erst auf das vorliegende Werk aufmerksam gemacht wurde. Reinhold Fellenberg ist der Urgroßvater des berühmten Kölner Karnevalisten Toni Steingass.** Ebenso gilt ein herzlichen Dank an Klaus Schlegel, der akribisch Fellenbergs Geschichte zusammentrug.
Wolfgang G. Haas
© Copyright 2002 by Wolfgang G. Haas-Musikverlag Köln e. K.
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