Laux, Torsten

1985

laux


Torsten Laux (geboren 1965 in Worms/Rhein) studierte an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik bis zur A-Prüfung 1989 (Orgel bei Prof. H.-J. Bartsch, Improvisation Prof. R. Menger und KMD G. Wachowski) und Orgel (Künstlerische Ausbildung bei Prof. E. Krapp) bis zum Konzertexamen 1993. 1994 bis 1996 ergänzte er seine solistische Ausbildung durch weitere Studien bei Prof. D. Roth und Prof. B. Haas an der Musikhochschule Saarbrücken.

Torsten Laux war 1995 bis 1999 Kantor und Organist der Dankeskirche in Bad Nauheim, seit 1999 ist er Professor für Orgel an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Torsten Laux ist Mitbegründer und Künstlerischer Leiter des Internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals (seit 2006)

Torsten Laux hat einige renommierte internationale Orgelwettbewerbe gewonnen und zahlreiche Aufnahmen für CD, Rundfunk und Fernsehen eingespielt.
Konzertreisen führen ihn nach Frankreich, Belgien, Holland, England, Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, Polen, Ungarn, Rumänien und USA. Außerdem gibt er Meisterkurse für Literaturspiel und Improvisation im In- und Ausland und wirkt als Juror bei internationalen Orgelwettbewerben mit.

  • Schalom, LauxWV1a
    für Trompete in C/B undOrgel
    für Querflöte und Orgel
    für Sopran-Saxophon und Orgel
    Best.Nr.: ISMN M-2054-1227-2

  • Schalom, LauxWV1b
    für Violoncello und Orgel
    für Viola und Orgel
    Best.Nr.: ISMN M-2054-1228-9

  • Schalom, LauxWV1c für kleine und große Orgel
    Best.Nr.: ISMN M-2054-1229-6

    Schalom (Frieden) ist eine Meditation über von Menschen verschuldeten Unfrieden und Hoff nung auf Frieden als göttliche Gabe. Die Erinnerung an gegenseitig zugefügtes und erlittenes Unrecht führt zu einem Kreislauf anhaltender Verbitterung, den wir Menschen aus eigener Kraft kaum aufl ösen können. Von der Klage darüber ist der orientalisch gefärbte 1. Satz, inspiriert von Psalm 137, erfüllt - dagegen lässt der 2. Satz (Psalm 23) mit dem Rhythmus einer Pastorale eine hoff nungsvolle Szene in einer blühenden Landschaft vorüberziehen - nur kurz verdunkelt im fi nsteren Tal . - , bevor die langsame Einleitung zum 3. Satz klagende und anklagende Gesten aus dem 1. Satz miteinander verwebt und verdichtet - bis hin zu einem 10-tönigen Cluster, der sich schließlich in eine jazzige Dominante auflöst. (Auszug des Vorwortes)


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