Rossini, Gioacchino

29.02.1792 -13.11.1868

ros


Grande Fanfare
Le Rendez-vous de chasse
für 4 (Parforce-)Hörner
Gioacchino Rossini
(1792-1868)

Seit der Urzeit wurde die Jagd eng mit Musik verbunden. Die Jagdmusik erfuhr, ähnlich wie die Musik für Naturtrompete einen Wandel, von der reinen Signalgebung hin zur Kunstmusik.
Gioacchino Rossinis schrieb Le Rendez-vous de Chasse im Jahre 1828, im Wald von Compiègne, dem Jagdgebiet der französischen Könige.
Es ist eines der schönsten Dokumente kunstvoll geadelter Jagdmusik. Rossini widmete das vorliegende Werk Baron Schickler aus Rambouillet,
der ursprünglich aus Berlin stammte und passionierter Jäger war. Diese Komposition wurde für das Jagdhorn (das weitwindigen und ventillose
französischen Parforcehorn in D) geschrieben.
(Auszug: Brass Journal plus Jg. 24/ 3. 2010)

Notenausgaben des Werkes:
Grande Fanfare Le Rendez-vous de chasse
D-Dur -Fassung

  • -für 4 (Parforce-)Hörner in D/F und Orchester
    Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Streicher: Violine I, II, Viola, Violoncello, Kontrabass, ISMN M-2054-1360-0
  • -für 4 (Parforce-)Hörner in D/F und Orgel (Keyboard)
    ISMN M-2054-1361-3

  • -für 4 (Parforce-)Hörner (Trompe de Chasse)
    ISMN M-2054-1362-0
    Es-Dur -Fassung
  • -für 4 (Parforce-)Hörner in Es und Orchester
    Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Streicher: Violine I, II, Viola, Violoncello, Kontrabass, ISMN M-2054-1363-7
  • -für 4 (Parforce-)Hörner in Es& Orgel (Keyboard) in Es-Dur
    ISMN M-2054-1364-4

  • -für 4 (Parforce-)Hörner (Trompe de Chasse)
    ISMN M-2054-1362-0

    B-Dur -Fassung
  • -für 4 (Parforce-)Hörner in B & Orgel
    ISMN M-2054-1365-1
  • 4 (Parforce-)Hörner
    (Trompe de Chasse) in D / Es / B,
    ISMN M-2054-1362-0

    Zu einem schönen christlichen Brauch sind die Hubertusmessen geworden, wo Jäger und Liebhaber des Waidwerks mit Blasinstrumenten den musikalischen Teil des Gottesdienstes gestalten.
    Auch mahnt die Legende zur Abkehr von einer unverantwortlichen Jagd und zur Hinwendung an die pfl egliche Behandlung der anvertrauten
    Tier- und Pflanzenwelt.
    Das Jagdhorn Das Instrument hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert
    in der Parforcejagd, weshalb es auch als Parforcehorn bezeichnet wird. Es diente damals den berittenen Jägern zur Verständigung. Die höchste Entwicklungsstufe hatte das Parforcehorn an den Höfen Ludwigs XIV. und Ludwigs XV. von Frankreich.
    Zur Verbreitung des großen Jagdhorns im deutschsprachigen Raum hat Franz Graf von Sporck (1662- 1738), der in seiner Jugend einige Jahre am Hof Ludwigs XIV. verbrachte, entscheidend beigetragen.
    Das Instrument ist im französisch-belgischen Bereich in D-Dur gestimmt. So wird es auch heute noch geblasen. Die Jagdhornbläserkreise im
    deutschsprachigen Raum blasen eine leicht abgewandelte Version dieses Horns in Es und B gestimmt. (Auszug: Brass Journal plus Jg. 24/ 3. 2010)


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