Schilling, Hans-Ludwig

* 9. März 1927

Schilling, Hans-Ludwig

Hans-Ludwig Schilling, wurde in der Eifel , in Mayen geboren.

Er wurde von früher Kindheit an durch seinen Großvater Johann Stoll musikalisch unterrichtet. Im Alter von 13 Jahren hatte er bei den Kölner Professoren H. Lemacher (Theorie) und Bram Eldering (Geige) Unterricht. Seine Kompositions-Studien betrieb er bei H. (*9. Februar 1909), Paul. Hindemith (1895-1963),Nadia Boulanger (1887 - 1979),Antoine-E. Cherbuliez, Wolfgang Fortner 1948-1951. Neben Klavier und Fagott schloss er auch ein Philosophie-, Literatur- und musikwissenschaftliches Studium ab. Nach früheren Lehraufträgen (Freiburg i. Br. und Karlsruhe) leitet er seit 1973 die Fachgruppe Komposition-Theorie-Musikwissenschaft an der Musikakademie in Nürnberg.

Schwerpunkte im kompositorischen Œuvre für alle Musikgattungen außer der Oper bilden Bläser-, Orgel- und Chormusik (430 Titel). 
Im Wolfgang G. Haas-Musikverlag Köln sind über 40 seiner Kompositionen erschienen.

Schilling,Hans Ludwig 1927

  • -Concerto Tuba & Co Streichorchester
    ISMN M-2054-0523-6 Part
    ISMN M-2054-0523-6T Tb
    ISMN M-2054-0523-6S Strs

  • -Weihnachts Partita Nr.2
    ISMN M-50000-233-8 Trp,Org

  • -Weihnachts Partita Nr.1 für Trompete in C/B & Trompete
    in C/B & Streicher (2 Violinen, Viola, Violoncello,
    Kontrabass)
    ISMN M-2054-0634-9

  • -Weihnachts Partita Nr.1 für Trompete in C/B & Orgel
    ISMN M-50000-091-4 Trp,Org
    (Rezension)
    Musica Sacra127. Jahrg. Heft 1, S 60, pw;
    „Hans Ludwig Schilling ... zeigt in seinen Kompositionen einen besonderen Bezug zur geistlichen und auch liturgischen Musik. In seinen Gattungen und Besetzungen bezieht er häufig die
    Kombination von Trompete und Orgel/Orchester mit ein. Dabei entwickeln sich Melos und Farbenreichtum aus den Traditionen, die unmittelbar mit seinen Lehrern (u.a.
    Lemacher, Hindemith, Boulanger) verbunden sind. Die „Weihnachts Partita“ vereinigt all diese positiven Merkmale und bringt in ihrer Anlage natürlich auch dieses weihnachtliche „Feeling“ zum Ausdruck.
    Nach einer kurzen choralartigen Einleitung verarbeitet der Komponist in Form
    von drei Quodlibets drei bekannte Weihnachtsmelodien in der Abfolge Quodlibet I „Adeste-Fidelis“ / „Vom Himmel hoch“ - Quodlibet II „Tochter Zion“ / „Vom Himmel hoch“
    - Quodlibet III „Tochter Zion“ / „Adeste fidelis“.
    Solo-Trompete und Orchester begegnen uns dabei in kontrastierender und homogener Verarbeitung und verschmelzen so zu einem wunderbaren weihnachtlichen Gesamtkunstwerk. Schwierigkeitsgrad und Länge (gut 10 Minuten) ermöglichen eine problemlose Wiedergabe im
    Konzert.“
    Dieses Werk ist für Trompete & Orgel
    und auch für Trompete in C/B & Streicher ( 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass) lieferbar.

  • -Bagatelles en Suite, für Klarinette oder Bass-Klarinette, ISMN M-50000-815-6

  • -Osterhymnus, für Trompete & Orgel, ISMN M-50000-092-1

  • -Konzert in einem Satz, für 2 Trompeten & Orgel, ISMN M-2054-0571-7

  • -Impromptus (4) für 3 Posaunen,, Faksimile, ISMN M-2054-0572-4

  • -Chant á sentiment für Trompete & Orgel, ISMN M-2054-0154-2
    (Rezension)
    Schillings Stück orientiert sich am Stil einer Jazz-Ballade:
    Langsame Espressivo-Kantilenen über dichten Jazzharmonien
    wechseln mit bewegteren, brillanten Teilen ab, die im
    Formablauf einen Quasi improvisando-Effekt erhalten. Zwei
    Hinweise deuten die Verwendung des Stücks an: Anstelle des
    Klaviers kann ein Keyboard treten, und Schilling bezeichnet
    die Komposition auch mit «Encore». Am Ende eines Rezital-
    Programms dürfte «Chant à sentiment» in seiner originellen
    Tonsprache die Wirkung nicht verfehlen.

  • -Tak - Dank für Orgel, ISMN M-2054-0141-2

  • -IV Pezzi Notturni, für Violine,Viola,Violoncello, ISMN M-2054-0138-2

  • -Salonstücke (3), für Violine & Klavier, ISMN M-2054-0139-9

  • -Trois Èpisodes Lyriques, für Violine & Klavier, ISMN M-2054-0136-8

    -Drei lyrische Stücke
  • -Nr.1 Consolati, Trompete in B(C) (Flügelhorn),Orgel, ISMN M-50000-124-9
  • -Nr.2 Lamento, Trompete in B(C) (Flügelhorn),Orgel, ISMN M-50000-126-3
  • -Nr.3 Oratio, Trompete in B(C) (Flügelhorn),Orgel, ISMN M-50000-125-6
    (Rezension)
    Der deutsche Komponist Hans Ludwig Schilling studierte bei bedeutenden Lehrern wie Paul Hindemith, Nadia Boulanger, Wolfgang Fortner und Harald Genzmer. In den drei lyrischen
    Stücken lassen sich aber auch Einflüsse des Jazz ausmachen: Melodik, Harmonik und musikalischer Gestus erinnern sehr an Jazz-Balladen. Dieser Eindruck kann durch den Einsatz des Flügelhorns mit seinen weichen Klangfarben sicher noch verstärkt werden.
    Die relativ einfachen Sätze sind sehr ausdrucksvoll und dürften intensive Farbtupfer in einem Programm mit zeitgenössischer Musik bilden und sogar gut in einen liturgischen Kontext
    passen. (W.R., SMZ, 10/2002, S. 32)

  • -Missa Brevis „Eibacher Messe“, für 3 gemischte Stimmen (S.A.T+B) a cappella
    oder mit Orgel colla parte, ISMN M-2054-0595-3

  • -Sonatina, für Trompete & Piano, ISMN M-50000-173-7

  • -Sonatina „Positano“, für Flöte Solo, Fakimile, ISMN M-2054-0140-5

  • -Sonatina 2003, für Klarinette & Klavier, Faksimile, ISMN M-2054-0493-2

  • -Adagio Lamentoso, Violine, Viola, Violoncello, ISMN M-2054-0137-5

  • -Suite in Memoriam Paul Hindemith für Violine Solo. ISMN M-2054-0491-8

  • -Divertimento
    für Trompete, Oboe, Fagott, Cembalo, Kontrabass, ISMN M-2054-0492-5
    (Rezension)
    Schilling: Divertimento
    Hans Ludwig Schilling, geboren 1927, also ein Komponist der älteren Generation, hat während seines Studiums bei Genzmer, Hindemith und Messiæn (Analyse!) sämtliche Stile kennen
    gelernt. Er selbst wurde ebenfalls Kompsitionslehrer und es ist deutlich zu merken, dass er vom Fauxbourdon über den Basso continuo und die Funktionsharmonik bis zur Atonalität alles spielend beherrscht. Sein Divertimento hat vier Sätze:
    Allegro con brio, mit einem Thema in Quarten und Septimen, Andante con dolcezza, mit einem längeren Duett für Oboe und Fagott, Adagio malinconico, mit einem Solo für Cembalo, und schliesslich ein Thema und 6 Variationen zu einem Gassenhauser – jede Variation ist in einer anderen Tonart. Das Cembalo begleitet in einem «angereicherten» Basso continuo, der manchmal bis zur Bi- bzw. Polytonalität gelangt. Eine Cembalo-Kadenz leitet die sechste Variation ein. Die Bläser sind mal im Kanon, mal im Kontrapunkt, auch in verschiedenen Proportionen, mal unisono oder in Parallelbewegungen in einer Art Fauxbourdon.
    Die Harmonie wechselt manchmal ohne Modulation von Ton zu Ton. Das Divertimento passt stilistisch gut als Kontrast in ein Barockprogramm, auch sogar in einer Kirche, wobei das
    Cembalo durch die Orgel ersetzt werden kann; dabei kann der Kontrabass auch im Pedal realisiertwerden. (J.S. SMZ, 9/ 2005)

  • -St. Edmundsbury Music
    (Canzon’e Ricercare a 7)
    Brass Septett (Trp3,Hn,Pos2,Tb), ISMN M-2054-0489-5

  • -Floriani Suite für Trompete Solo, Junge Solisten, ISMN M-50000-597-1

  • -Sonatina Capricciosa, Klarinette, Piano, ISMN M-50000-599-5

  • -Mimus mit Klarinette
    Klarinette, Piano, ISMN M-50000-598-8

  • -Favorite, für Trompete & Klavier, Junge Solisten, ISMN M-50000-588-9

  • -Suite Palatium für 3 Trompeten. ISMN M-50000-593-3

  • -Amalfi für Flöte Solo, ISMN M-50000-594-0


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